HAWK-Studierende kriegen Praktikumsplätze in der Sozialverwaltung

8. März 2019
Professorin Dr. Ingrid Siebrecht, Fachbereichsleiter Frank Dreßler und HAWK Präsident Dr. Marc Hudy (von rechts) unterzeichneten heute Vormittag den Kooperationsvertrag im Goslarer Kreishaus. Foto: Landkreis Goslar
Goslar. Der neue Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis Goslar und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen ermöglicht zukünftigen Sozialarbeitern handfeste Einsichten in die Berufspraxis des Landkreises als öffentliche Sozialverwaltung. Dies teilt der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung mit.

Frank Dreßler, Leiter des Fachbereichs für Familie, Jugend und Soziales beim Landkreis Goslar, und HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy besiegelten in Goslar mit ihren Unterschriften, dass Studierende der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Rahmen der individuellen Studienvertiefung „Soziale Arbeit in der öffentlichen Sozialverwaltung“ in der Verwaltung des Landkreises Goslar ihr Praktikum absolvieren können. Der Landkreis Goslar stelle -gemäß Kooperationsvertrag- Praktikumsplätze im Umfang von jeweils 300 Stunden für interessierte Studierende der HAWK zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Studierenden bei unserem neuen Kooperationspartner gesichert, fachliche Einblicke in Tätigkeiten einer Verwaltung sammeln können. Gerade in der regionalen Vernetzung und dem regen Austausch mit unseren Kooperationspartnern sehen wir unsere Stärke als Hochschule in der Region“, freute sich HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy über die Zusicherung. Die Koordinatorin der individuellen Studienvertiefung „Soziale Arbeit in der öffentlichen Sozialverwaltung“, Prof. Dr. Ingrid Siebrecht, betonte die Vorteile des Vertrages: „Während des Praktikums verbindet sich für unsere Studierenden das wissenschaftliche Studium ideal mit Praxiserfahrungen in der regionalen Sozialverwaltung.“

Das Praktikum wird durch die Hochschule vertieft

„In der Sozialverwaltung brauchen wir immer qualifizierten Nachwuchs für unsere spannenden und vielseitigen Aufgabenbereiche. Deshalb freut es uns sehr, wenn die HAWK-Studierenden Interesse an einer Mitarbeit bei uns haben, und wir sie im Landkreis Goslar bestmöglich an die Praxis heranführen können. Das gegenseitige Kennenlernen kann auch dazu beitragen, ein mögliches späteres Einstellungsverfahren zu erleichtern“, so Fachbereichsleiter Frank Dreßler. Das Praktikum solle den Studierenden die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit aus neuen Perspektiven eröffnen. Ziele dabei seien vor allem das Kennenlernen der Trägerstrukturen sowie der Aufgaben und der Funktionsweise von Bereichen der öffentlichen Sozialverwaltung. Hier gehe es um die Vertiefung der Kenntnisse zur Fallarbeit und Hilfeplanung, um die Reflexion wissenschaftlicher, aber auch rechtlicher Aspekte in der Praxis sowie um die Umsetzung der professionellen Identität im konkreten Arbeitsfeld. Das Praktikum vertiefe die Hochschule durch wissenschaftliche Seminare und entsprechende Prüfungsleistungen.

Die Studierenden könnten beispielsweise in den Bereichen Bezirkssozialarbeit, im Pflegekinderdienst, bei der Jugendgerichtshilfe oder in der Eingliederungshilfe Erfahrungen sammeln. Seit dem Sommersemester 2016 bietet die Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit die individuelle Studienvertiefung „Soziale Arbeit in der öffentlichen Sozialverwaltung“ an. Die öffentliche Sozialverwaltung und angegliedert viele Träger der freien Wohlfahrtspflege bieten ein interessantes und vielseitiges Berufsfeld für die Absolventinnen und Absolventen der HAWK. Neben der fundierten theoretischen Ausbildung sollen Praktika „vor Ort“ diese Studienvertiefung mit fundierten praktischen Erfahrungen ergänzen. Die HAWK habe bereits Kooperationsverträge mit dem Landkreis Hildesheim, der Stadt und dem Landkreis Göttingen, sowie der Region Hannover abgeschlossen.

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