Insgesamt 2,5 Millionen Euro für die Stadtentwicklung

10. September 2019
Fachdienstleiterin Marion Siegmeier, Staatssekretär Frank Doods, Juliana Bagus vom Fachdienst Stadtplanung und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk beim gemeinsamen Stadtrundgang auf dem Parkplatz Kaiserpfalz. Foto: Stadt Goslar
Goslar. Gleich fünf Förderbescheide mit einer Summe von rund 2,5 Millionen Euro hat Umweltstaatssekretär Frank Doods heute Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk übergeben. Dies berichtet die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung.

Bei einem Stadtrundgang mit Marion Siegmeier, Fachdienstleiterin Bauservice, und Juliana Bagus vom Fachdienst Stadtplanung, überzeugte sich der Staatssekretär davon, dass die Stadt Goslar die größeren Städtebauförderprojekte Altstadt, Jürgenohl und Kaiserpfalzquartier gemeinsam mit den kleineren Maßnahmen in Hahnenklee und Oker im Hinblick auf die notwendige Kofinanzierung finanziell wie auch personell gut leisten kann. Staatssekretär Frank Doods: „Ob wir uns in einer Stadt wohlfühlen, hängt auch maßgeblich vom Wohnumfeld und von der vorhandenen Infrastruktur ab. Goslar nutzt die Mittel der Städtebauförderung seit vielen Jahren erfolgreich für die Weiterentwicklung seiner Stadtteile, um die Lebensqualität vor Ort spürbar zu verbessern. Auf dem Weg zur Verwirklichung dieser Ziele ist die Städtebauförderung des Landes eine große Unterstützung.“

Die fünf Maßnahmen werden aus vier unterschiedlichen Förderprogrammen im Rahmen der laufenden Städtebauförderung des Landes unterstützt. Aus dem Programm ‚Zukunft Stadtgrün‘ wird die Maßnahme ‚Kaiserpfalzquartier und südliche Wallanlagen‘ gefördert. Hier sollen unter anderem die mittelalterlichen Strukturen des Stadtgrundrisses wieder erlebbar gemacht werden. Prägende und identitätsstiftende Gestaltungselemente wie Wasserläufe, Stadtmauerreste, Türme und Alleen sollen wieder sichtbarer werden. Dafür stehen 800.000 Euro bereit.

Jürgenohl soll attraktiver werden

Darüber hinaus wird die Maßnahme „Jürgenohl“ aus dem Programm „Soziale Stadt“ mit 867.500 Euro gefördert. Hier soll die Attraktivität des Gebietes als Wohn- und Lebensort für seine Bewohnerinnen und Bewohner gesteigert werden. Im Rahmen der Maßnahme „Rathausstraße Hahnenklee“ aus dem Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ werden in diesem Jahr 133.000 Euro für die Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs mit seinem touristischen Angebot investiert.

Erhalt des Weltkulturerbes

Die Maßnahme „Altstadt – östlicher Teil“ ist dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ zuzuordnen. Hier wird der Erhalt der östlichen Altstadt als Bestandteil des Weltkulturerbes mit 666.000 Euro unterstützt.
Wie die neu aufgenommene Maßnahme „Kaiserpfalzquartier“ gehört auch die Maßnahme „Stadtpark Oker“ zum Programm „Zukunft Stadtgrün“. Der Stadtpark soll mit 60.000 Euro u. a. durch eine ökologische Aufwertung und die Verbesserung der Naherholungsmöglichkeiten belebt werden. In der Städtebauförderung stehen Niedersachsens Städten und Gemeinden in diesem Jahr insgesamt rund 121,7 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Der von den Kommunen aufzubringende Eigenanteil beträgt dabei rund 54,9 Millionen Euro.

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