„Kaiserpfalzquartier“: Änderungen am Sanierungsgebiet nötig

5. Dezember 2018 von
Das Sanierungsgebiet wurde in drei verschiedene Prioritäten eingeteilt. Grafik: Stadt Goslar
Goslar. Um eine Chance zu haben, in das Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ aufgenommen zu werden, mussten Änderungen und Priorisierungen im Sanierungsgebiet "Kaiserpfalzquartier und südliche Wallanlagen“ vorgenommen werden. Diese werden dem städtischen Ausschuss für Bauen und Umwelt am Donnerstag vorgestellt. Die Entscheidung trifft der Rat.

Am 16. Oktober wurde das potentielle Sanierungsgebiet vor Ort vom zuständigen Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Bauen (MU) und dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der NLG besichtigt. Das MU hatte darauf hingewiesen, dass es nur ein zusammenhängendes Sanierungsgebiet geben könne und empfohlen, den Bereich der Wallanlagen (Breites Tor bis Judenteiche) nicht mit in das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ aufzunehmen.

Des Weiteren müsse aus dem Übersichtsplan eindeutig hervorgehen, dass es sich um ein zusammenhängendes Gebiet handele. Daher seien im Bereich des Feuergrabens minimale Änderungen vorgenommen worden. Da die neue Gebietsabgrenzung noch 10,4 Hektar groß sei, habe das Ministerium empfohlen, das Gebiet in Prioritäten einzuteilen. 

Keine nennenswerte Kostenreduzierung

Durch die Änderungen hätten sich auch Änderungen in der Kosten- und Finanzierungsübersicht ergeben. Obwohl der Bereich um das Breite Tor gestrichen worden sei, hätten sich keine nennenswerten Reduzierungen ergeben. Das liege unter anderem daran, dass die Sanierung der Thomasstraße mit aufgenommen, die Kosten für die geplanten Wettbewerbe im Bereich des Domplatzes sowie des Pfalzgartens erhöht und das Natur- und Artenschutzrechtliche Entwicklungskonzept mit aufgenommen worden seien.

Die Nachbesserungen müssen bis Mitte Dezember bei den beiden zuständigen Behörden nachgereicht werden. Mit der Entscheidung über eine Programmaufnahme sei im Frühjahr 2019 zu rechnen. Nach erfolgreicher Aufnahme in das Förderprogramm würde im Weiteren das Sanierungsgebiet vom Rat der Stadt Goslar förmlich beschlossen und die Ausschreibung zur Beauftragung eines Sanierungsträgers durchgeführt.

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