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Katzenkastrationspflicht als Tierschutz

14. Februar 2018 von
Die Kommunen seien zum Tierschutz und zur Gefahrenabwehr verpflichtet und die Katzenpopulation stelle aktuell ein erhebliches Problem dar. Symbolbild: Anke Donner
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Goslar. Es sei nicht hinnehmbar, dass viele Katzen einen qualvollen Hungertod sterben. So begründen die Grünen im Stadtrat unter anderem ihren Antrag für die Einführung einer Kastrations- und Mikroshippflicht für Katzen. Nur so könne verhindert werden, dass sich freilaufende Tiere unkontroliert vermehren und verwildern.

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Deshalb solle die Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Goslar um folgenden Passus ergänzt werden.

„Katzenhalter/innen, die ihrer Katze die Möglichkeit gewähren, sich außerhalb der Wohnung zu bewegen, haben diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels Mikrochip kennzeichnen und registrieren zu lassen. Dies gilt nicht für weniger als fünf Monate alte Katzen. Als Katzenhalter/in im vorstehenden Sinne gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt. Für die Zucht von Rassekatzen können auf Antrag Ausnahmen von der Kastrationspflicht zugelassen werden, sofern eine Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird.“

Katzenpopulation aktuell problematisch

Die Kommunen seien zum Tierschutz und zur Gefahrenabwehr verpflichtet und die Katzenpopulation stelle aktuell ein erhebliches Problem dar, so die Grünen. Deshalb müsse dauerhaft eine Stabilisierung der Bestandsdichte auf niedrigem Stand zu gewährleisten sein, wofür eine entsprechende Regelung erforderlich sei.

Durch Einführung einer Kennzeichnungspflicht könnten aufgefundene Tiere schneller an ihre Besitzer rückgeführt werden, so dass hierdurch eine deutliche Verringerung des finanziellen Aufwands, sowohl für Tierheime als auch für die Kommunen, erreicht werden kann.

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