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Kinokritik: „Solo – A Star Wars Story“ – Der Weg eines Helden

9. Juni 2018
regionalHeute.de war wieder im Kino. Wir haben uns „Solo - A Star Wars Story“ angeschaut. Foto/Video: Nick Wenkel/Verleih
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Braunschweig. Neues Futter für "Star Wars"-Fans. Wer schon immer wissen wollte, was Publikumsliebling Han Solo so getrieben hat, bevor er mit Luke Skywalker in den Kampf gegen das Imperium gezogen ist, kann sich auf das schlicht "Solo" betitelte Abenteuer freuen. regionalHeute.de hat sich den Film in 3D angeschaut und im Anschluss mit Kinogästen gesprochen.

„Solo“ entführt in die frühen Tage jenes Halunken, der sich waghalsig von einem Abenteuer in das nächste stürzt und dabei so einige Eskapaden in der kriminellen Unterwelt erlebt. Mit dem zwielichtigen Gangster Tobias Beckett (Woody Harrelson) geht er auf eine Mission für das Verbrechersyndikat Crimson Dawn. Zuvor trifft er auf seinen späteren Weggefährten und Co-Piloten Chewbacca und gerät mit dem berüchtigten Zocker Lando Calrissian (Donald Glover) aneinander. Von der mysteriösen Qi’Ra (Emilia Clarke), die Han Solo schon aus Jugendtagen kennt, die jetzt aber für Crimson Dawn arbeitet, ganz zu schweigen. Die Vergangenheit von Han Solo hält genug Stoff und offene Fragen parat, um die „Star Wars Anthology“ um einen neuen Film zu erweitern.

Der Trailer zum Film

Kritik

Das Star Wars-Universum wächst und wächst. Nur ein halbes Jahr nach „Episode 8: Die letzten Jedi“ gibt es eine weitere Geschichte aus der weit, weit entfernten Galaxis auf der Kinoleinwand. Doch nicht etwa Episode 9, auf die sich Star-Wars-Fans noch bis Ende nächsten Jahres gedulden müssen. Mit „Solo: A Star Wars Story“ liefert Disney den zweiten alleinstehenden Film nach „Rogue One“. Doch die Kritik war schon vor Produktionsbeginn riesig: „Eine so ikonische Figur? Und dann auch noch ohne Harrison Ford? Das kann ja nur schief gehen“, dachten sich viele Fans nach der Ankündigung. Nun ist das fertige Produkt in den deutschen Kinos und das Ergebnis lautet: Pustekuchen! Der Film ist nämlich richtig gut geworden.

Der neue Han

Fast schon als „brutal“ könnte man die Meinungen vieler Fans gegenüber Hauptdarsteller und Neu-Han-Solo Alden Ehrenreich beschreiben, als bekannt wurde, dass er in die Rolle des wohl bekanntesten Weltraum-Schmugglers schlüpft. Er sehe nicht so aus wie Harrison Ford, klinge nicht so und schauspielern könne er auch nicht, um nur ein paar kritische Meinungen zu nennen. Doch, dass die Fans nicht immer Recht haben, beweist Alden Ehrenreich über die gesamten (mehr als) zwei Stunden. Eine so ikonische Rolle wie Han Solo, so überzeugend darzustellen und dem Ganzen gleichzeitig eine eigene Note zu verleihen, davor zieht wohl auch Indiana Jones selbst den Hut. Während der Kinogast zu Beginn des Films noch einen etwas anderen Han zu Gesicht bekommt, ist er am Ende der Geschichte nahezu der Schmuggler, den die Star-Wars-Fans lieben gelernt haben. Diese Charakterveränderung, hervorgerufen durch bestimmte Erlebnisse im Film, ist mit das Beeindruckendste Element von „Solo: A Star Wars Story“.

Keine großen Überraschungen

Aber auch storytechnisch enttäuscht der Film nicht. Zu verdanken ist das Ron Howard („Da Vinci Code“), der den Film quasi ein zweites Mal drehte, nachdem das eigentliche Regie-Duo Phil Lord und Chris Miller kurzerhand von Disney gefeuert wurden. Die eigentlichen negativen Aspekte des Films sind dabei fast unvermeidbar. Dadurch, dass „Solo“ vor den drei Original-Teilen und somit auch vor Episode 7 und 8 spielt, kann der Zuschauer bereits einige mögliche Entwicklungen ausschließen. Daran leidet gewissermaßen natürlich die Spannung von „Solo“. Auch die Länge von über zwei Stunden ist teils etwas ermüdend.

Fazit

Unter dem Strich ist „Solo – A Star Wars Story“ ein guter, äußerst unterhaltsamer Film, der auch genug Star Wars-Magie versprüht, um Fans der Ursprungs-Trilogie zu begeistern. Der neue Solo, Alden Ehrenreich, macht seinen Job ebenfalls richtig gut. Und obwohl der Film als „unnötig“ betitelt wurde, lässt er viel Spielraum für eine Fortsetzung.

4 von 5 regionalHeute.de-Punkten

Infos, Tickets und weitere Trailer zum Film gibt es unter www.cineplex.de.

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