Klares Ziel: Goslar als „Kulturhauptstadt Niedersachsens“

11. Oktober 2016 von
Foto: Anke Donner
Goslar. Oberbürgermeister Oliver Junk will die Kulturstadt Goslar "kurz- und mittelfristig" zur Kulturhauptstadt in Niedersachsen ausbauen.

„Goslar als Ort der Kreativität, als offene, tolerante Stadt voll kultureller Inspiration – das bleibt mein Ziel“, sagte Junk am Samstag bei der Verleihung des Kaiserrings an Jimmie Durham in der Kaiserpfalz. Mit der diesjährigen Verleihung dieses Preises käme man diesem Ziel wieder einen Schritt näher, so Junk. Damit will Junk der „ganz empfindlichen Schwäche“ der Stadt entgegentreten, die eigenen Stärken „nicht sichtbarer zu machen“. Die klare Stärke der Stadt Goslar sei Kultur. Diese sorge auch für die Attraktivität für Familien und Unternehmen gleichermaßen. Längst habe Goslar deshalb den demographischen Abwärtstrend gestoppt.

Mit „Konzentration und Prioritätensetzung“ habe man in Goslar eine klare Strategie, so der Oberbürgermeister. Neben dem „kaum noch steigerbaren ehrenamtlichen Engagement“, zählt Junk unter anderem den Kaiserring, den Paul-Lincke-Ring, den millionenschweren Kulturmarktplatz, den Umbau des Rathauses zum Welterbe-Infozentrum oder den Umbau des Kaierpfalzquartiers zu den Fundamenten für eine künftige „Kulturhauptstadt Goslar“. Geld für Kultur werde nicht in ein kleines Publikum investiert, sondern in die „Lebendigkeit und Zukunft unserer schönen Stadt“, betonte er. Investitionen in Kultur dürften nicht in den Wettbewerb mit Wirtschaft, Natur und Sportplätzen gestellt werden, da Natur, Wirtschaft und Kultur kein Gegensatz seien. Vom Ausbau einer Kulturstadt würden alle profitieren: „Wer lebt schon gern in einer Stadt, in der nichts los ist?“. Konkurrenz sieht er keine: „Nennen Sie mir eine Mittelstadt in Niedersachsen, die so viel Raum für Kultur bietet, Kultur so wesentlich die Stärke einer Stadt ausmacht“, forderte er Gäste und stellvertretenden Ministerpräsidenten Stefan Wenzel auf. „Viele Städte werden Ihnen nicht einfallen, vielleicht gar keine.“

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