Landessynode gibt Konzept für neue Ausrichtung in Auftrag

25. November 2019
symbolfoto: pixabay
Goslar. Die braunschweigische Landessynode hat einen Zukunftsprozess angestoßen, der Leitlinien für die Kirche angesichts grundlegender Veränderungen entwickeln soll. Hierüber berichtet die Landeskirche in Braunschweig in einer Pressemitteilung.

Sie hat am vergangenen Freitag in Goslar eine Arbeitsgruppe „Strategie und Konzept“ gebeten, Auftrag und Inhalte, Ausrichtung, Ziele und Formen der kirchlichen Arbeit grundsätzlicher als bisher zu durchdenken, um daraus personalstrategische Konsequenzen ziehen zu können.

Anlass war eine Diskussion um die Profilierung allgemeinkirchlicher Pfarrstellen, die bis zum Jahr 2020 auf 28 reduziert werden sollen. Entsprechende Pläne der Kirchenregierung hatten in der Landessynode zu kritischen Rückfragen geführt, welche Stellen in Zukunft Bestand haben sollten.

Landeskirchenrat Jörg Willenbockel betonte in einem Bericht über die Konzeption für die allgemeinkirchlichen Stellen, ein Zukunftsprozess sei sinnvoll, um einen neuen strategischen Rahmen für die gesamte künftige kirchliche Arbeit zu gewinnen. Auch Landesbischof Dr. Christoph Meyns forderte eine inhaltliche-theologische Neuorientierung. Kirchen- und Gemeindebilder müssten kritisch überprüft werden. Ein weiterer bloßer Umbau von Strukturen reiche nicht mehr aus.

Wie der Zukunftsprozess gestaltet werden kann, soll die Arbeitsgruppe „Strategie und Konzept“ der Landessynode im Mai 2020 erläutern. Konkrete Ergebnisse sollen dann im November 2021 vorliegen.

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