Landkreis für 
familienfreundliche Personalpolitik geehrt

29. Juni 2018
Heike Henrix (2. v. li.) beim Landkreis Goslar als Personalentwicklerin tätig, nahm das Zertifikat in Berlin entgegen. Foto: berufundfamilie, Thomas Ruddies/Christoph Petras
Berlin. Schon seit Jahren setzt die Goslarer Kreisverwaltung als Arbeitgeber auf eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für diese familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik wurde der Landkreis bereits mehrfach mit dem audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das teilt der Landkreis mit.

Bereits im September vergangenen Jahres erreichte den Landkreis die Nachricht, dass das Siegel nach nunmehr vier erfolgreichen Zertifizierungsrunden in Folge auf Dauer verliehen wird. Der bislang alle drei Jahre geforderte Nachweis, dass weiterhin alle Kriterien für eine erfolgreiche Auditierung erfüllt werden, ist somit nicht mehr notwendig.

Am Mittwoch erhielt der Landkreis nun auch ganz offiziell das Zertifikat aus den Händen von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen Jugend, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH im Rahmen einer großen Feierstunde in Berlin. Neben dem Landkreis wurden 300 weitere Arbeitgeber geehrt.

Telearbeit ist möglich

Landrat Thomas Brych freut sich über die dauerhafte Auditierung, die er auch als ein wichtiges Instrument des Personalmarketings begreift. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist grundsätzlich nicht einfach und eine Herausforderung vor der viele Menschen stehen. Uns ist es in den vergangenen Jahren aber gelungen, den Spagat zwischen familiären Verpflichtungen und den Anforderungen der täglichen Arbeit deutlich zu erleichtern. Das führe ich vor allem auf die umfangreiche Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Möglichkeit der Telearbeit zurück“, erklärt Landrat Thomas Brych.

„Ein Zurück in die Zeit vor dem audit berufundfamilie ist zudem heute gar nicht mehr denkbar“, resümiert der Landrat, „die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben hat sich zu einem elementaren Bestandteil unserer Unternehmenskultur entwickelt.“

1998 auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen und 2002 um das audit „familiengerechte hochschule“ erweitert, ist es auch heute noch das einzigartige Managementinstrument, mit dem Arbeitgeber ihre Vereinbarkeitspolitik nachhaltig gestalten können. 1.700 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben bislang das audit für sich genutzt.

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