Anzeige

Nach Suiziddrohung: SEK schießt auf bewaffneten Angreifer

3. Januar 2018
Symbolfoto: anke donner
Liebenburg. Am heutigen Mittwochmorgen, musste das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Hannover anrücken um einen suizidgefährdeten Mann unschädlich zu machen. Dieser hatte angedroht sich von der Polizei töten lassen zu wollen.

Anzeige

In den frühen Morgenstunden, wurde der Polizei Goslar mitgeteilt, dass ein 41-jähriger Mann, der in Liebenburg/Heimerode wohnhaft ist, einem Bekannten gegenüber seinen Suizid angekündigt habe. Dies wollte er nicht selbst tun, sondern vielmehr für einen polizeilichen Einsatz sorgen und sich hierbei durch die Polizei töten lassen („Suicide by Cop“). Die Gründe dürften in seinem Krankheitszustand und den aktuellen persönlichen Umständen liegen, so die Polizei.

SEK rückt an

Bei der Überprüfung der Wohnanschrift des polizeibekannten Mannes, wurden diese Hinweise durch den Mann selbst konkretisiert, jedoch ohne, dass er die Beamten persönlich angriff. Aufgrund der bekannten gesundheitlichen Probleme des Mannes und der Erkenntnisse über im Haus befindliche gefährliche Gegenstände und Waffen, wurde durch die Polizeiinspektion Goslar unter anderem das SEK aus Hannover alarmiert.

Mann muss durch Schuss gestoppt werden

In der Folge wurde zunächst sichergestellt, dass eine Gefährdung unbeteiligter Personen vor Ort ausgeschlossen werden konnte. Um 15.35 Uhr trat der Mann dann plötzlich vor das Haus und bewegte sich mit einer Waffe auf die Einsatzkräfte zu und machte Anstalten, diese zu beschießen.

Letztlich konnte der Mann durch einen Schuss in die Schulter handlungsunfähig gemacht werden. Der 41-Jährige wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Er war ansprechbar. Lebensgefahr besteht nicht. Das Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zu gegebener Zeit wird nachberichtet.

Medienpartner
Anzeigen

Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006