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Polizei kontrollierte rund 100 Jugendliche auf dem Schützenfest

11. Juli 2018 von
Die Polizei Goslar hatte beim diesjährigen Schützenfest wieder ein wachsames Auge auf die Jugendlichen. Archivfoto: Anke Donner
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Goslar. Die Polizei Goslar kündigte bereits vor Beginn des Schützenfestes an, dass wieder Jugendschutzkontrollen auf und um den Festplatz durchgeführt werden. Wie Stephani Gobernack, Beauftragte für Jugendsachen, auf Nachfrage von regionalHeute.de erklärte, wurden rund 100 Jugendliche während des Festes kontrolliert.

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Die Schwerpunkttage hatte man auf die Wochenenden und den Herrentag am Dienstag gesetzt. Hier war eine spezielle Jugendschutzstreife unterwegs, die etwa 100 Jugendliche kontrollierten. Wenn der Verdacht bestand, dass die jungen Leute Alkohol konsumiert hatten, wurden Atemalkoholkontrollen durchgeführt. Das sei laut Gobernack 13 Mal der Fall gewesen. 

Es habe aber keine besonders dramatischen Zwischenfälle gegeben, erklärt die Polizeibeamtin. Die Polizei musste in sechs Fällen einen Platzverweis ausstellen, weil die Jugendlichen immer wieder auffällig geworden waren. 

Kippen statt Alkohol

Allgemein falle auf, dass es immer weniger Jugendliche seien, die Alkohol konsumieren. Zum einen könne es an den regelmäßigen Kontrollen durch die Polizei liegen. „Vielleicht hat sich auch ganz einfach das Verhalten der Jugendlichen zum Alkohol verändert“, so Staphani Gobernack. 

Aufgefallen sei aber, dass gar nicht so sehr der Alkohol das Problem ist. „Wir beobachten immer häufiger – auch auf dem Schützenfest – dass  Jugendliche immer öfter rauchen. Und wenn sie dann von den Beamten angesprochen wurden, haben sie kein Verständnis gezeigt, dass rauchen unter 18 Jahren verboten ist. Manchmal kam es dann zu Aussagen, dass es ihnen die Eltern erlaubt hätten. Aber Gesetz ist Gesetz“, so Gobernack. Die Zigaretten wurden in solchen Fällen mit dem Hinweis, dass die Eltern sie bei der Polizei abholen können, einkassiert. 

Gleiches gilt übrigens auch, wenn die Jugendlichen doch zum Alkohol greifen. Hier werden allerdings die Jugendlichen mit  zur Wache genommen. Die Regelbrüche gehen auch ans Portemonnaie, so werden erforderliche Transporte im Polizeiauto zur Wache oder zum Elternhaus mindestens 71,50 Euro kosten. Die Jugendlichen können dann von den Eltern abgeholt werden. 

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