Schlägereien auf dem Sehusafest: Polizei mehrfach angegriffen

4. September 2017
Symbolfoto: Werner Heise
Seesen. Das vergangene Wochenende sollte eigentlich unter einem freudigen Stern stehen. Viele Besucher kamen auch dieses Mal wieder auf das traditionelle Sehusafest nach Seesen. Leider schlugen einige Besucher dermaßen über die Stränge, dass es zu mehreren Auseinandersetzungen kam, bei denen auch Beamte der Polizei massiv bedrängt worden sind.

Zu einem ersten Gerangel kam es bereits in der Nacht auf Samstag, wie die Polizei berichtete. Gegen 0.05 Uhr schlug ein 38-jähriger Mann aus Osterode mehrfach um sich. Zunächst bekam ein 31-jähriger Mann aus Rhüden unvermittelt ein Bierglas auf den Kopf. Danach spuckte der Randalierer einer 20-jährigen Frau des Sicherheitsdienstes mitten ins Gesicht. Dies, obwohl er unter hoch ansteckenden Krankheiten leidet.

Er konnte dann vom Sicherheitsdienst und den eingesetzten Beamten gestellt werden. Bei seiner Identitätsfeststellung im Bereich der Bismarckstraße leistete der hoch aggressive Mann massiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeikräfte, indem er gezielt um sich schlug und trat. Beim Transport zum Dienstgebäude beschädigte der 38-Jährige das Fahrzeuginnere eines Dienstkraftfahrzeuges. Darüber hinaus beschmutzte er den gesamten Innenbereich des Fahrzeuges. Nach ärztlicher Begutachtung wurde er in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Des weiteren wurden gegen den Mann Strafverfahren eingeleitet.

Massenschlägerei

Vor einer Gaststätte an der Jacobsonstraße kam es ebenfalls zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen. Diese nahmen an Heftigkeit derart zu, so dass ein massives Einschreiten von Polizeikräften nötig wurde. Aus einer Menschenmenge von circa 15 bis 20 Personen wurden die eingesetzten Polizeibeamten unter anderem mit Schlägen und Tritten und durch Schubsen angegriffen. Es kam auch zu diversen Beleidigungen.

Ein Beamter erlitt dabei einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch seine Brille beschädigt wurde. Einem weiteren Beamten wurde die Einsatzjacke beschädigt. Die Angriffe konnten nur durch Gegenwehr der Polizeibeamten und Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Bei den Auseinandersetzungen sollen unter anderem unbeteiligte Personen ebenfalls geschubst worden sein.

Wer Hinweise zu den Taten geben kann oder selbst sogar Opfer der Taten gewesen ist, wird gebeten, sich mit der Polizei Seesen, Telefonnummer 05381-9440, in Verbindung zu setzen.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006