„Schlitz ihn auf!“: 24-Jähriger rammt Mann Messer in den Hals

3. Januar 2019 von
Der Mann soll in seiner eigenen Wohnung abgestochen worden sein. Schlimm: Ein 17-Jähriger soll den mutmaßlichen Täter bei der Attacke ermutigt haben. Symbolfoto: Archiv
Goslar. Vor fast genau einem Jahr kam es zu einem schrecklichen Zwischenfall in Goslar. Ein 24-Jähriger soll einem Mann in seiner Wohnung ein Messer in den Hals gerammt und dabei lebensgefährlich verletzt haben. Der mutmaßliche Täter und ein 17-Jähriger, der den Angeklagten zur Attacke ermutigt haben sollen, müssen sich ab dem 9. Januar vor Gericht verantworten.

Vorgeworfen wird dem 24-Jährigen versuchter Totschlag. „Am 2. Januar 2018 hätten sich die beiden Angeklagten zur Wohnung des späteren Geschädigten in Bad Harzburg begeben“, schildert das Braunschweiger Landgericht in einer Pressemitteilung. In der Wohnung soll der 24-Jährige dann ein Messer aufgeklappt und seinem Opfer in den Hals gestochen haben. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Doch damit noch nicht genug: Bei der Festnahme soll der Angeklagte dann im Gewahrsam einen Polizeibeamten getreten und bespuckt haben. Der 24-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

„Schlitz ihn auf, stech ihn ab!“

Neben dem mutmaßlichen Messermann muss sich auch ein 17-jähriger Mitangeklagter vor Gericht verantworten. Konkret wird ihm Beihilfe zum versuchten Totschlag vorgeworfen. Bevor der 24-Jährige auf sein Opfer eingestochen habe, soll der Minderjährige den mutmaßlichen Täter mit den Worten „Schlitz ihn auf, stech ihn ab“ ermutigt haben.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Veranstaltungen
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006