Schüler fordern regionale Monatskarte zum Preis von 20 Euro

15. Februar 2019
Die Schüler fordern die Einführung einer Monatskarte für 20 Euro. Symbolfoto: Archiv
Region. Zur aktuellen Diskussion um vergünstigte Schülertickets für den Öffentlichen Personennahverkehr melden sich die Stadtschülerräte und Stadtjugendringe aus Braunschweig und Wolfsburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung zu Wort. Sie fordern ein regionales Schülerticket als Monatsfahrkarte zum Preis von 20 Euro.

Am 6. Dezember habe die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Braunschweig beschlossen, dass zum Schuljahr 2019/2020, spätestens jedoch zum Schuljahr 2020/2021, ein Schülerticket als Netzkarte im Verbandsgebiet des Regionalverbandes Großraum Braunschweig eingeführt werden solle. Der Eigenanteil der Schüler soll dabei für das Jahres-Abo einen Euro pro Tag nicht überschreiten. Zudem soll geprüft werden, ob das SchülerInnenticket außer dem Jahres-Abo auch als Wochen- und Monats-Abo angeboten werden sollte.

„Grundsätzlich begrüßen wir als Schülervertretungen und Jugendringe diesen Beschluss und drängen auf eine zeitnahe Umsetzung. Im Sinne der Schülerinnen und Schüler in der Region sollte das Ticket jedoch nicht mehr als 20 Euro pro Monat kosten und unbedingt auch als Monatsfahrkarte angeboten werden. Die alleinige Option einer Jahreskarte halten wir für nicht sinnvoll, da viele Schüler eine entsprechende Fahrkarte nicht das ganze Jahr über benötigen und von dieser nur wenig oder gar nicht profitieren würden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Beratung geht am 20. Februar weiter

Am 20. Februar soll im Ausschuss für Regionalverkehr im Braunschweiger Rathaus über das Thema wieder beraten werden. „Wir fordern die Fraktionen im Regionalverband Braunschweig auf, alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, regionale Schülertickets als Monatsfahrkarten zum Preis von 20 Euro schnellst möglich einzuführen. Zeitnah werden wir dazu dem Regionalverband und den Fraktionen im Regionalverband auch noch eine ausführliche Stellungnahme zukommen lassen, die auf einzelne Punkte des aktuellen Diskussionsstandes zur Umsetzung des Tickets eingeht. Wir würden uns freuen, wenn diese Berücksichtigung finden würde“, erklären die Schülervertretungen.

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