Schulobergrenze: Wenn der Elternwille die Schule sprengt

1. März 2019
Symbolbild: Alec Pein
Goslar. Der Landkreis möchte das Ratsgymnasium auf 96 Neuzugänge und die Realschule Goldene Aue auf 120 begrenzen. Dies teilt Die Linke Goslar in einer Pressemitteilung mit.

„Diese Entscheidung ist vernünftig, da das Ratsgymnasium nicht weiter wachsen kann und das CvD-Gymnasium nicht weiter schrumpfen darf. Für den Bau des neuen Schulzentrums in der Baßgeige braucht der Landkreis als Schulträger Planungssicherheit. Wenn parallel dazu die Räumlichkeiten des RG erweitert werden, was der Kreistag schon beschlossen hat, dann wird es Überkapazitäten geben. Der Landkreis wird dann Millionen Euros verschwendet haben, weil dann wieder mehr Kinder zum CvD gehen werden, weil diese Schule dann nach den neuesten pädagogischen Standards gebaut sein wird. Am RG werden dann in der Altstadt die Anbauten leer stehen. Wer vernünftig ist, kann dies nicht wollen.“, erklärt der Kreisvorstand der Linken zu diesem Dilemma.

Dennoch kritisiert Die Linke die Entscheidung des Landkreises im Detail: „Wir wollen, dass das Ratsgymnasium wieder dreizügig wird und nicht 96 Kinder auf vier Klassen aufgeteilt werden. Die Linke strebt zwar kleinere Klassen an, dann aber für alle und nicht exklusiv für das RG. Wenn die Landesschulbehörde dem zustimmt, dann sollte der Neubau in der Baßgeige auch mit kleineren Klassenräumen ausgestattet werden, damit auch dort 24er-Klassen eingerichtet werden.“

„Das Verfahren zur Aufteilung der Kinder auf die Schulen sollte transparent und gerecht sein. Wenn die Eltern ihre Kinder auf ein Gymnasium schicken wollen, dann soll die Wahl der Schulform möglich sein. Bei der Wahl einer Schule sollten Geschwister nicht getrennt werden.“, erklärt Die Linke zum Streit um das Auswahlverfahren.

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