Stilecht wohnen im Fliegerhorst: Natürlich mit Luftschutzkeller

6. November 2018 von
In der letzten der sechs Mannschaftsunterkünfte lässt sich der Zustand vorher (rechts) und nachher (links) noch gut erkennen. Fotos und Podcast: Alexander Dontscheff
Goslar. Die Entwicklung auf dem Gelände des alten Fliegerhorstes in Jürgenohl schreitet voran. Der Investor Dr. Meinhof und Felsmann zum Beispiel entwickelt hier 40 neue Wohnungen. Die meisten davon in sechs alten Mannschaftsunterkünften des Militärstützpunktes - Luftschutzkeller inklusive.

In den sechs Unterkünften entstehen auf zwei Etagen jeweils drei Wohnungen in der Größe von 80 bis 130 Quadratmeter. Das Besondere ist, dass das Gebäude-Ensemble unter Denkmalschutz steht und daher nach außen hin der Charakter gewahrt bleibt. „Innen erwartet die Mieter natürlich der neueste Stand“, betont Investor Dirk Felsmann. Hervorzuheben seien außerdem die großzügigen Außenflächen und die naturnahe Lage mit Aussicht auf den Wald.

Tendenziell könne man auch das Dachgeschoss ausbauen, dies sei derzeit aber nicht geplant. Hier werde die Heizungsanlage eingebaut. Spannend wird es im Keller. Denn hier kann man noch die ehemaligen Luftschutzanlagen mit heimlichem Ausstieg an die Oberfläche bewundern. Wie Funda Schuster von Dr. Meinhof und Felsmann betont, sollen diese Bereiche aber später nur für den Hausmeister zugänglich sein.

Der Ausstieg aus dem Luftschutzkeller.

Die Vermarktung der Wohnungen beginnt im Januar. Dann wird das erste der sechs Gebäude bezugsfertig sein. Derzeit ist ein Mietpreis soll zwischen 7 und 8 Euro pro Quadratmeter liegen. Außer den ehemaligen Mannschaftsunterkünften werden auch zwei weitere Häuser jeweils zu Doppelhaushälften hergerichtet.

Dirk Felsmann zu den geplanten Wohnungen:

Investor Dirk Felsmann vor einem der sechs ehemaligen Mannschaftsunterkünften, die zu Mehrfamilienhäusern umgebaut werden.

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