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Straßenschäden: Goslars Fahrbahnen schneiden schlecht ab

24. April 2018 von
Goslars Kreisstraßen sind in keinem guten Zustand. Symbolfoto: Archiv
Goslar. Dass viele Straßen nicht der gewünschten Qualität entsprechen, kennt wohl jeder regelmäßige Nutzer von Kraftfahrzeugen. Auch Norddeutschland ist von kaputten Straßen nicht verschont. Besonders schlimm sei der Zustand nach Angaben des NDR allerdings im Landkreis Goslar. Nur Stade habe in Niedersachsen noch schlechtere Straßenverhältnisse.

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Der Zustand von Straßen sei insgesamt in fünf verschiedene Zustandsklassen unterteilt. Eins sei dabei die bestmögliche Bewertung, Zustandsklasse fünf die schlechteste, teilt der Landkreis Goslar auf Nachfrage von regionalHeute.de mit. Im Landkreis Goslar befänden sich 40,6 Prozent der Kreisstraßen in Zustandsklasse vier, 23,7 Prozent in Zustandsklasse fünf, berichtet der Landkreis weiter.

Insgesamt sei man für rund 170 Kilometer Kreisstraßen und 14 Kilometer Radwegenetz zuständig. Der schlechte Zustand der Kreisstraßen sei dem Landkreis selbstverständlich bekannt, aber es habe in der Vergangenheit zu wenige finanzielle Mittel gegeben, um diesen Zustand zu ändern. Der Investitionsstau an den betroffenen Kreisstraßen beliefen sich zur Zeit auf rund 30 Millionen Euro.

„Verkehrssicherheit stets gewährleistet“

Das heiße aber in keinem Fall, dass in den zurückliegenden Jahren nicht in den Erhalt, die Instandsetzung und Sanierung der Kreisstraßen investiert wurden wäre. Jedoch hätte man den Fokus darauf setzen müssen, dass sich der Zustand nicht noch weiter verschlechtere. Dabei wären Straßen, die große Bedeutung für den Verkehr haben, natürlich bevorzugt behandelt worden. Der Landkreis teilt weiterhin mit, dass die Verkehrssicherheit auf allen Kreisstraßen trotzdem stets, zur Not durch Tempolimits, gewährleistet werde.

Im Rahmen eines Kreisstraßenbau- und Investitionsprogramms seien von 2018 bis 2022  im Landkreis zahlreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen geplant. Dies hänge zum einen mit den aktuell guten Haushaltsvoraussetzungen Goslars und zum anderen mit der Fortsetzung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes zusammen. Deshalb rechne der Landkreis nach eigenen Angaben auch damit, in den nächsten fünf Jahren eine erfreuliche Trendwende einleiten zu können. Gegenwärtig werde davon ausgegangen, den aktuellen Wert von 64,3 Prozent auf rund 50 Prozent reduzieren zu können.

 

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