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Tote Tiere auf der Straße: So verhält man sich richtig

5. Juli 2018 von
Diese Dachsmutter schaffte es nicht rechtzeitig über die Straße. Foto: Alexander Panknin
Region. Den bedauerlichen Verkehrstod finden jährlich leider unzählige Tiere auf den Straßen unserer Region. Oft verbleiben die Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen der Polizei am Unfallort. Doch was ist zu tun, findet man ganz unverhofft ein totes Tier auf der Straße vor? regionalHeute.de hat bei der Polizei nachgefragt.

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Was bei einem toten Fuchs vielleicht noch ein leicht zu umfahrendes Hindernis darstellt, kann sich im Falle eines Dachses oder gar Ebers bereits zu einer regelrechten Gefahrenlage entwickeln. Blockiert ein verendetes Tier die Fahrbahn, sollte der zivilcouragierte Bürger handeln, dies sei „richtig und wichtig“. Richtiger Ansprechpartner sei im Zweifel immer die Polizei, so Joachim Grande von der Polizei Braunschweig.

Die Beamten wissen genau was zu tun ist, denn Wildunfälle gehören zum alltäglichen Geschäft der Polizei. Wird ein entsprechendes Tier gemeldet, fährt eine Streife an den Fundort und inspiziert die Lage. In den meisten Fällen würde es reichen, das verendete Tier in den Straßengraben zu legen. Dort werde es dann den Aasfressern und somit dem natürlichen Kreislauf des Lebens überlassen. Selbstverständlich könne auch der Finder das Tier von der Straße nehmen. Wegen des fließenden Verkehrs – besonders, wenn es sich nicht um abgelegene Straßen handelt – sollte allerdings lieber die Polizei gerufen werden. Es könne zudem auch vorkommen, dass das Tier krank oder noch nicht verendet und aggressiv ist.

Trifft die Polizei auf ein verletztes Tier, erlösen die Beamten vor Ort das leidende Lebewesen durch einen Gnadenschuss. Sollte das Tier plötzlich ausreißen, werde ein Jäger hinzugerufen.

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