Unfallstatistik: Mehr Schwerverletzte auf Autobahnen

27. März 2019 von
Im Jahr 2018 kam es wieder vermehrt zu Unfällen auf Autobahnen. Symbolbild: Pixabay
Region. Die Verkehrsunfallstatistik 2018 der Polizeidirektion Braunschweig weist insgesamt einen Rückgang der Gesamtunfallzahlen und eine Reduzierung der Verkehrsunfalltoten aus. Die Anzahl der bei Verkehrsunfällen schwer verletzten Personen blieb unverändert. Zu einem Anstieg kam es dagegen auf den Autobahnen.

Insgesamt kam es im Jahr 2018 zu 32.442 Verkehrsunfällen, die polizeilich aufgenommen wurden. Damit konnte ein Rückgang von 2,83 Prozent zum Jahr 2017 verzeichnet werden.

Den größten Anteil an Unfallbeteiligten bilden Autos mit 38.475 und LKWs mit 4.251. Damit ist diese Anzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Ein starker Anstieg konnte jedoch unter den Kradfahrern verzeichnet werden. Waren im Jahr 2017 noch 737 Krads an Unfällen beteiligt,  so waren es im Jahr 2018 bereits 833. Schuld daran sei die verlängerte Motorradsaison gewesen. Ebenso ist die Anzahl der beteiligten Fahrradfahrer von 39 im Jahr 2017 auf 58 in Jahr 2018 gestiegen. Dabei wurden 44 leicht verletzt, fünf schwer. Auch bei den E-Bikes konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden.

Unfälle mit schweren Folgen

Die Anzahl der schwer verletzten oder getöteten Personen hat sich von 772 auf 753 verringert. Das entspricht einen Rückgang von 2,5 Prozent. 

Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich nach wie vor außerhalb geschlossener Ortschaften. Hier kamen im Jahr 2018 32 Menschen ums Leben. Innerhalb geschlossener Ortschaften wurden 10 Menschen bei Unfällen getötet. Die Anzahl der getöteten Fußgänger wurde dabei deutlich von 13 im Jahr 2017 auf vier im Jahr 2018 reduziert. Diese Unfälle ereigneten sich alle innerhalb geschlossener Ortschaften, unter anderem unter der Beteiligung einer Straßenbahn. 

Unfälle auf Autobahnen

Die Anzahl schwer verletzter Personen auf Autobahnen ist im Jahr 2018 von 68 auf 95 gestiegen und verzeichnet somit einen Anstieg von 40 Prozent. Außerdem kam es zu einer Zunahme der Verkehrstoten. Hier stieg die Zahl von neun auf elf. Die Polizei führt dies darauf zurück, dass es durch die Sanierungsarbeiten auf der A2 im Jahr 2018 Verkehrsbelastungen und Behinderungen gekommen sei. Hauptunfallursache bei Unfällen auf der Autobahn waren vor allem zu geringer Abstand, Ablenkung und eine nicht angepasste Geschwindigkeit.

 

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