Victor Perli kritisiert überteuerte Preise an Rastanlagen

8. August 2018
Victor Perli. Foto: Die Linke
Region. "Klar, wer kennt das nicht: auf dem Weg in den Urlaub oder zur Familie auf der Autobahn, und man muss 2,79 Euro oder mehr für ein stilles Wasser zahlen", so schildert Bundestagsmitglied Victor Perli (Linke) die Situation an deutschen Autobahnen.

Der Grund: Die Tank- und Rastanlagen seien im Jahr 1998 privatisiert worden. Seither seien die Preise immer weiter gestiegen und die Pächter gegängelt worden. Nun würden sich die private Investoren die fetten Gewinne einstreichen, da ist sich Perli sicher.

Das allein sei eigentlich schon ein Skandal, so Perli weiter. Aber es käme noch schlimmer, denn die Zufahrtswege, die Parkplätze und weitere Infrastruktur würden weiterhin aus Steuermitteln finanziert – während die Gewinne aber in private Taschen fließen würden. Um die Dimensionen dieses Problems aufzeigen zu können forderte er konkrete Zahlen von der Bundesregierung.

„Ich finde: Wenn der Bau und der Unterhalt von Rastanlagen im Wesentlichen aus den Steuern der Bürger finanziert wird, dann sollten auch die Gewinne dieser Rastanlagen nicht in private Taschen fließen. Eine Rückabwicklung der Privatisierung ist überfällig, um den Mondpreisen für Snacks und Erfrischungen, sowie der Abzocke beim Toilettensystem ein Ende zu bereiten.“

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