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Von Cannabis bis Unfallflucht: Rund 2.000 Experten tagen

24. Januar 2018 von
Auch das Thema "Cannabis auf Rezept und Fahreignung" wird die Experten auf dem 56. Verkehrsgerichtstag beschäftigen. Symbolfoto: Pixabay
Goslar. Am heutigen Mittwoch beginnt der 56. Verkehrsgerichtstag. Drei Tage lang werden wieder Experten aus ganz Deutschland über Themen aus den unterschiedlichsten Gebieten des Verkehrsrechts wie automatisiertes Fahren, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort oder Sanktionen bei Verkehrsverstößen diskutieren. Nach Auskunft der Stadt werden rund 2.000 Teilnehmer erwartet.

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Auf der Agenda der dreitägigen Fachtagung stehen neben der Mitgliederversammlung am heutigen Mittwochabend, ein Plenarvortrag Prof. Dr. Henning Kagermann von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften zum Thema „Autonome Systeme – Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft“ sowie Fachdiskussionen zu verschiedenen Themenkreisen rund um „Recht und Verkehr“.

In acht Arbeitskreisen werden sich die Experten unter anderem mit den Themenschwerpunkten „Automatisiertes Fahren“ und „Unerlaubtes Entfernen vom Unfall“ beschäftigen. Risiken der neuen Technik und die damit zusammenhängenden Haftungsfragen stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die Frage, ob der Straftatbestand des unerlaubten Entfernens vom Urlaubsort noch zeitgemäß ist und welche Reformen erforderlich sind. Ein weiteres Thema ist „Cannabiskonsum und Fahreignung“. Hierbei werden sich die Experten mit Fragen des Fahrerlaubnisentzugs bei gelegentlichen Konsum, neuen verwaltungsrechtlichen Grenzwerten und dem Umgang mit Cannabis auf Rezept im Hinblick auf die dann noch gegebene Fahreignung beschäftigen.

Die vom Verkehrsgerichtstag erarbeiteten Empfehlungen richten sich an den Gesetzgeber sowie an die verkehrsrechtliche Praxis und haben in der Vergangenheit stets große Bedeutung im Gesetzgebungsverfahren erlangt.

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