Von Erfolg gekrönter Familiengesundheitstag

15. August 2016
Der erste Familiengesundheitstag für Migranten in Goslar war von Erfolg gekrönt. Foto: Natalia Shapovalova /Johanniter

Goslar. Mehr als 60 Besucher folgten der Einladung der Aidshilfe Niedersachsen und der Aidshilfe Goslar am Mittwoch, 10. August, in die Räumlichkeiten des Johanniter-Wohn-Cafés „Lebens Raum“ und der St. Georg Gemeinde zu dem ersten Familiengesundheitstag, einer mehrsprachigen interkulturellen Veranstaltung für Migranten, bei der die Informationen und die Aufklärung zu den wichtigsten Gesundheitsthemen im Fokus standen.

Ein vielfältiges und interessantes Programm erwartete die Besucher an diesem Nachmittag. Unter der Anleitung der Johanniter-Ausbilderin und Quartiersmanagerin Susanne Felka bekamen männliche Besucher die Einführung in die Erste-Hilfe. Währenddessen informierte Susan Bagdach, Referentin vom interkulturellen Frauen und Mädchen Gesundheitszentrum Holla e.V., zahlreiche Frauen in einem kultursensiblen und interaktiven Vortrag zu Frauengesundheit, Schwangerschaft und Geburt, Sexualität und übertragbaren Infektionen. Auch für die kleinen Besucher kam der Spaß nicht zu kurz – mit Malstiften und Papier, Kinderliedern und Tanzen sorgten Betreuer dafür, dass auch bei den kleinen Besuchern keine Langeweile aufkam. Dolmetscher für Arabisch, Farsi und Englisch übersetzten bei Bedarf die Vorträge für die Teilnehmer.

„Es war eine ganz tolle Stimmung“, freut sich Susanne Felka von den Johannitern. „Solche Veranstaltungen sind nicht nur für den Informationsaustausch zu bestimmten Themen gut, sondern sie tragen auch dazu bei, dass gerade Menschen, die von weit weg kommen und in Goslar und Umgebung neu sind, hier einen Anschluss bekommen und Kontakte knüpfen können“.

Der Familiengesundheitstag wurde von Ingrid Mumm, Leiterin des Projektes der Aidshilfe Niedersachsen e. V. „Positive Kids“, entwickelt und in Kooperation mit der Aidshilfe Goslar
e. V. unter Leitung von Jutta Pein durchgeführt. Ziel ist es, Migranten, besonders Mädchen und Frauen, anzusprechen und durch die kultursensible Aufklärung unter anderem für die Prävention von übertragbaren Infektionen zu sorgen.

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