Anzeige

WiReGo zieht positive Bilanz im Jahresrückblick


29. Januar 2018
Symbolfoto: Anke Donner
Goslar. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Goslar GmbH & Co. KG zieht in ihrer Pressemitteilung in einem Jahresrückblick eine positive Bilanz. Wir veröffentlichen diese Mitteilung ungekürzt und unkommentiert.

Anzeige

Nicht nur gefühlt war das Jahr 2017 ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr für den Landkreis Goslar und die Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo). Die Fakten im Jahresrückblick belegen diesen Trend: rund 9 Millionen Euro Fördermittel aus dem GRW-Programm für 16 Projekte, fünf Ansiedlungen, 31 Unternehmensneugründungen und über 200 Unternehmensbesuche durch das Team der WiReGo. „2017 war ein bewegtes und dynamisches Jahr mit vielen aussichtsreichen Projekten, die uns auch in Zukunft beschäftigen und die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Goslar weiterhin stärken werden“, so WiReGo-Geschäftsführer Dr. Jörg Aßmann.

Wichtigste Aufgabe des zehnköpfigen WiReGo-Teams ist der Kontakt zu den Unternehmen und Betrieben vor Ort. Dabei ist die WiReGo wichtiger Netzwerkpartner, die Schnittstelle zur Landesregierung und übernimmt in überregionalen Gremien die Interessenvertretung für den Wirtschaftsstandort Landkreis Goslar. Bei 238 Unternehmensbesuchen in 175 verschiedenen Unternehmen wurden Bedürfnisse und Herausforderungen persönlich besprochen. Wichtige Informationen, die in die Arbeit der WiReGo einfließen. Die Investorenansprache ist ein weiterer Aufgabenschwerpunkt.

Interesse am Harz ist groß

Wie schon im Vorjahr konnten auch 2017 fünf Neuansiedlungen erfolgreich begleitet werden. Neuland und gleichzeitig Großevent des Jahres war die Präsentation des Landkreises am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen auf der Expo Real in München Anfang Oktober. Auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa verzeichnete allein das WiReGo-Team 80 Termine, Gespräche und Kontakte. Erste Folgetermine sind bereits organisiert und auch eine Wiederholung dieser aufwendigen Präsentation wird geplant. „Die Resonanz hat uns beeindruckt und das Interesse am Harz ist hoch – nicht nur im Tourismussektor“, so Aßmann.

Die Gründungsberatung der WiReGo hat sich als Schwerpunktthema etabliert. Obwohl allgemein bei guter Wirtschaftskonjunktur das Gründungsinteresse sinkt, ist bei der WiReGo die Nachfrage stabil geblieben. Über 200 Beratungsgespräche wurden geführt, 43 Veranstaltungen angeboten und 61 Gründungsvorhaben intensiv begleitet. Daraus konnten bereits 31 Unternehmen in 2017 gegründet werden. Ziel der WiReGo ist es, durch die Beratung in der Gründungsphase den zukünftigen Unternehmen eine gute Basis für einen erfolgreichen Start zu bieten. Dazu gehört es auch, bei wenig aussichtsreichen oder wirtschaftlich nicht tragbaren Ideen von der Gründung abzuraten.

Arbeitsplätze sollen gesichert und geschaffen werden

Die Technologie- und Innovationsberatung als gemeinschaftliches Beratungs- und Unterstützungsangebot der WiReGo und der TU Clausthal wird sehr gut genutzt. Über Technologie- und Wissenstransfer sollen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Rund 100 Projekte, u.a. in den Bereichen Unternehmenskooperationen, Forschung und Entwicklung, studentische Abschlussarbeiten, wurden identifiziert und geplant. 39 konnten im vergangenen Jahr initiiert bzw. umgesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise das Industrie-4.0-Projekt von Albemarle und pdv-software im Rahmen des Chemie-Netzwerks sowie die Unterstützung des Projektes zur Entwicklung innovativer Beschichtungstechnologie für das autonome Fahren der GXC Coatings GmbH. Beide Projekte wurden durch die N-Bank gefördert. Auch personell haben sich 2017 einige Veränderungen für die WiReGo ergeben. Die engagierten Mitarbeiter Katrin Madeiski und Tim Nieländer folgten neuen beruflichen und persönlichen Herausforderungen. Dafür stärken mittlerweile Jean-Marie Jüptner, Katrin Beersen und Nicole Kirchner das Team.

Digitalisierung, Fachkräfte und Nachfolge im Fokus

Die Netzwerke Chemienetzwerk Harz e.V., mittlerweile in den Räumlichkeiten der WiReGo angesiedelt, und REWIMET wurden von der WiReGo begleitet und unterstützt. Die enge Kooperation ist auch weiterhin vorgesehen. Die Interessenvertretung für den Wirtschaftsstandort Landkreis Goslar übernimmt die WiReGo zudem in vielen Partnerorganisationen und Netzwerken, wie NBank, Allianz für die Region, Metropolregion, Initiative Zukunft Harz (IZH) oder SNIC (Südniedersachsen-Innovations-Campus). Für das noch junge Jahr 2018 stehen vor allem die Themen Digitalisierung, Fachkräfte und Nachfolge im Fokus, die für hiesige Unternehmen eine Herausforderung bedeuten.

In diesem Zusammenhang wird für das erste Quartal eine Entscheidung zum Förderprojekt „Digitalisierungslabor/TU Clausthal“ erwartet. Als weitere Schnittstelle zwischen Unternehmen und Wissenschaft steht hier das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Die WiReGo hat das Projekt sehr intensiv begleitet und wird auch mit Projektstart Teil des Projektkonsortiums sein. Im Bereich der Ansiedlung soll die Teilnahme an der Expo Real verstetigt werden. „Es gibt weiterhin viel zu tun“, so Aßmann. „Wir als WiReGo-Team freuen uns darauf, auch in 2018 den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region aktiv mit zu gestalten.“

Medienpartner
Anzeigen

Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006