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Wirtschaftsregion Goslar präsent auf wichtigen Leitmessen

11. Juni 2018
Hannover Messe 2018. Adrian Seidel (Huss Maschinenbau GmbH), Katrin Beersen (WiReGo) und Dr. Henning Wiche (CZM). Foto: Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG
Goslar. Unter dem Motto „MittelErde 2.0“ präsentiert die Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo) die Kompetenz der Region in verschiedenen Forschungs- und Industriezweigen gegenüber Investoren.

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Um das überregionale Netzwerk auszubauen, Forschungsaufträge zu generieren und langfristig als Standort für Investoren in den Fokus zu gelangen, besuchten Vertreter der WiReGo in den vergangenen Wochen drei international bedeutende Messen: die Energy Storage Europe in Düsseldorf als internationale Leitmesse für Energiespeicher, die Hannover Messe als weltweit wichtigste Industriemesse und die IFAT in München als Weltleitmesse für Umwelt- und Recyclingtechnologie.

„In Begleitung von Spezialisten zu den verschiedenen Technologiebereichen nutzen wir die Messen, um aktiv strategische Kontakte zu knüpfen“, so WiReGo- Geschäftsführer Dr. Jörg Aßmann. „So bringen wir den Landkreis Goslar als Kompetenzregion bspw. für Batteriesicherheit, Recycling- oder Mess- und Prüftechnik in das Bewusstsein der Entscheider.“
Über 20 Gespräche wurden auf den Fachmessen geführt. Katrin Beersen (WiReGo) und Dr.-Ing. Ralf Benger vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) besuchten gemeinsam die Energy Storage Europe. Insbesondere mögliche Tests in der Klimakammer für mehr Batteriesicherheit weckten das Interesse der Gesprächspartner. Auch auf der Hannover Messe widmete sich ein Tag dem Thema Batteriesicherheit. Hier wurde Beersen von Christian Kelb vom Fraunhofer Heinrich Hertz Institut in Goslar begleitet. Im Fokus der Gespräche standen die optischen Sensortests, die am Batterie-Sicherheitscampus Deutschland (BSD) angeboten werden.

Ein weiterer Tag in Hannover stand unter dem Thema „Oberflächen- und Materialtechnik“ sowie „Mess- und Prüftechnik“. Begleitet von Amke Eggers und Dr. Henning Wiche vom Clausthaler Zentrum für Materialtechnik (CZM) ergab sich ein sehr guter Wissensaustausch mit den Ausstellern rund um Forschungsprojekte, beispielsweise zur Verbindung von Magneten mit anderen Materialien. Neue Werkstoffe und Verfahren sind gefragt, um noch effizientere Lösungen in den verschiedensten Branchen bieten zu können. Mit den Spezialisten im Oberharz ergeben sich hier beste Kooperationsmöglichkeiten.

Gemeinsam mit REWIMET Clustermanager Dr. Dirk Schöps besuchte Dr. Aßmann Mitte Mai die IFAT, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Bestehende Kontakte wurden aufgefrischt, wie beispielsweise zur Remondis-Tochter TSR, die in Zusammenarbeit mit dem BSD (Batterie-Sicherheitscampus Deutschland in Goslar) und dem Fraunhofer Institut eine Box für den sicheren Transport von Lithium-Ionen Batterien entwickelt hat. Am Stand der Geiger-Unternehmensgruppe, seit 2017 Mitinhaber der Exner-Geiger Trenntechnik GmbH in Langelsheim, konnten die Vertreter aus Goslar über eine mögliche Unterstützung zur weiteren Entwicklung des hiesigen Standorts informieren. In weiteren Gesprächen wurde die Forschungsexpertise der TU Clausthal vorgestellt und Kontakte zwischen Wirtschaft und Forschung angebahnt.

„Eine vom Tourismus stark geprägte Region wie den Harz als Wissenschafts-, Forschungs- und Industriekompetenzzentrum in den Fokus von Investoren zu rücken erfordert Ausdauer“, so Aßmann. „Im vergangenen Jahr konnten wir knapp 30 Investorenanfragen für die Wirtschaftsregion Goslar verzeichnen, was die wachsende Wahrnehmung unserer Region über den Tourismus hinaus deutlich bestätigt.“

Im Rahmen der Nachbereitung der Messen wird es weitere Gespräche geben und auch einen weiterführenden Besuchstermin im CZM. Die Vielfalt der Wirtschaftsregion wird unter dem Motto MittelErde 2.0 auf www.invest-region-goslar.de. Die nächste Präsentation erfolgt auf der EXPO-Real in München im Oktober.

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