Wolfenbüttel: Stadt präsentiert eine Galerie auf Zeit – „Es kommt etwas großARTiges auf Wolfenbüttel zu“

19. April 2013 von
Thomas Pink, Witaly Winogradow (Pressearbeit Artgeschoss), Dimitrij Schurbin und Nina Heptner in der Hertie-Immobilie. Dort wird ab dem 4. Mai die Kunstausstellung "Artgeschoss" präsentiert (Foto:Anke Donner)

Das alte Hertie-Gebäude findet schon  jetzt viele Verwendungszwecke, wie den Flohmarkt (WolfenbüttelHeute.de berichtete). Nun soll das alte Gebäude zu einem Ort werden, der Kunst in seiner unterschiedlichsten Form präsentiert. Mit  der Galerie auf Zeit, dem „Artgeschoss“ holt Wolfenbüttel bekannte Künstler aus aller Herren Länder nach Wolfenbüttel.

Nina Heptner, Citymanagerin, hat die Idee schon lange im Kopf. „Aber es fehlten einfach immer die richtigen Räumlichkeiten. Mit dem Kauf der Hertie-Liegenschaft ist es uns nun  möglich, die Idee umzusetzen“, erzählt sie. Unterstützt wird sie dabei von dem Künstler Dimitrij Schurbin.

Die Ausstellung „Artgeschoss“ ist für die Zeit vom 4.bis 26. Mai 2013 geplant und wird Kunstwerke von insgesamt 43 Künstlern ausstellen. Darunter Malereien, Skulpturen und Installationen in den unterschiedlichsten Formen. „Wolfenbüttel ist eine Kulturstadt und das soll sie auch präsentieren. „Artgeschoss“ wird erst der Anfang sein. Vielleicht können wir so etwas im nächsten Jahr wiederholen. Aber dann sicher nicht in der Hertie-Immobile“, so Bürgermeister Thomas Pink.

Der Maler Dimitrij Schurbin ist begeistert von der Idee, eine Künstlerausstellung in Wolfenbüttel zu schaffen. „Wolfenbüttel hat viel Potential, ich wünsche mir sehr, dass die Ausstellung ein Erfolg wird.

Erdgeschoss wird zu Artgeschoss. Auf 3000 Quadratmeter wird Kunst präsentiert.

Erdgeschoss wird zu Artgeschoss. Auf 3000 Quadratmeter wird Kunst präsentiert.

Beinahe 300 Künstler aus Deutschland, Spanien, Frankreich und Russland haben sich auf die Ausschreibung der Stadt beworben. „Natürlich können wir nicht jeden Künstler zulassen. Also gab es ein Auswahlverfahren“, erklärt Nina Heptner. Die Kriterien waren klar. Die Künstler mussten sich und ihre Werke in ihrer Bewerbung präsentieren, Ideen entwickeln und die Umsetzung ihrer Werke vorstellen. Außerdem habe man sich den Werdegang und die Ausbildung genau angeschaut. Herausgekommen sind 43 Künstler, die zum Teil schon einen gewissen Bekanntheitsgrad haben. „Es sind auch sehr hochrangige Künstler dabei, die mit Exponaten im Wert von 10.000 hier anreisen“, freut sich Nina Heptner.

Für die Ausstellung konnte die Stadt und Dimitrij Schurbin einen ganz besonderen Künstler der Region gewinnen – Gerd Winner. Der Liebenburger Maler und Grafiker hat bereits in Wolfenbüttel gewirkt und schuf von der Fachhochschule in der Salzdahlumer Straße eine Stele mit dem Titel „Turm der Technik“. „Es war wirklich nicht leicht, Herrn Winner für die Ausstellung zu gewinnen. Es hat mich sehr viel Überredungskunst gekostet“, erzählt Dimitrij Schurbin.

Alle Künstler werden am Tag der Eröffnung und am folgenden Samstag ihre Werke persönlich präsentieren. „So können die Besucher genaue Details über den Künstler und seine Werke erfahren. Die Anwesenheit der Künstler ist uns wichtig. „Wir möchten, dass die Besucher etwas mitnehmen aus dieser Ausstellung und die Kunst begreifen“, so Dmitrij Schurbin.

„Etwas großARTiges kommt auf Wolfenbüttel zu“

Die Holzskulptur "Solus Jesus Christus" von Magnus Kleine-Tippe (Foto: Citymanagement  Wolfenbüttel)

Die Holzskulptur „Solus Jesus Christus“ von Magnus Kleine-Tippe (Foto: Citymanagement Wolfenbüttel)

Und noch eine Besonderheit wird „Artgeschoss“ präsentieren. Die Skulptur „Solus Jesus Christus“ des Bildhauers Magnus Kleine-Tippe wird als Wegweiser vor dem Hertei-Gebäude platziert und soll die  Besucher neugierig machen. Die 2,5 Tonnen schwere Holzskulptur zierte bereits den Braunschweiger Hauptbahnhof und soll für die „Galerie auf Zeit“ zu einem Wahrzeichen werden.

Bis zur Vernissage am 3. Mai wird das alte Kaufhaus derweil aufgehübscht. „Wir haben aus  rund 400 Meter Trennwände aufgestellt, damit sdie Künstler ihre Werke stilgerecht ausstellen können“, erklärt Nina Heptner. „Die Vorbereitungen gehen in die letzte Phase und laufen auf Hochtouren“, erzählt Thomas Pink, der das bisherige Ergebnis selber noch nicht gesehen hat und ganz gespannt ist.

Die Ausstellung „Artgeschoss“ wird vom 4. bis zum 26. Mai 2013 im Hertie-Haus zu festen Öffnungszeiten zu bewundern sein. Donnerstags 11 bis 18 Uhr, Freitags 14 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 20 Uhr und Sonntags 13-17 Uhr.

Mehr Informationen über die Künstler und ihre Werke gibt es auf der Homepage unter www.artgechoss.com

 

 

 

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006