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Zweiradmechaniker-Innung: Berufsschulstandort in Seesen erhalten

14. März 2018
Foto: Zweiradmechaniker-Innung Süd-Ost-Niedersachsen
Seesen. Die Berufsschulsituation des Zweiradtechniker-Handwerks stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Zweiradmechaniker-Innung Süd-Ost-Niedersachsen. Dies teilt die Innung in einer Pressemitteilung mit.

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„Wir wissen, dass die exzellente Ausbildung am Schulstandort in Seesen für die Zweiradmechaniker ein unverzichtbarer, wichtiger Standortfaktor ist.“ Deshalb, so Obermeister Oliver Dake, Göttingen, werden wir alles dafür tun, um die Ausbildung der Zweiradmechaniker in Seesen zu erhalten. Obermeister Dake verwies darauf, dass der Schulstandort Seesen wie ein Leuchtturm weit über die Grenzen des Innungsbezirks hinaus ausstrahlt und sich längst zu einem Mittelpunkt der schulischen Lehrlingsausbildung für alle Zweiradbetriebe aus ganz Norddeutschland entwickelt hat. In Seesen, so Dake unter Verweis auf aktuelle Schülerzahlen, würden gegenwärtig 198 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die aus Niedersachsen, aber auch aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Nordhessen zum Blockunterricht anreisten. Zudem würden zur „Erstbeschulung“ in 2018 weitere 50 Auszubildende zum Berufsschulunterricht erwartet.

Eine Schließung des Schulstandortes wäre ein Schlag ins Gesicht unserer Region und würde den Fachkräftemangel im Handwerk weiter verschärfen, merkte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen, Uwe Zinkler, an, der auf aktuelle Überlegungen der Berufsbildenden Schulen Goslar-Bassgeige/Seesen verwies, die Beschulung für die Bäcker und Fleischer im Seesen aufzugeben. Ein Streichen von Ausbildungsangeboten darf, so der Geschäftsführer weiter, nicht der Anfang vom Ende sein. „Die Berufsschule in Seesen gehört mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Stadtleben und -bild. Wenn wir gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen junge Menschen in der Region halten wollen, dann muss es auch weiterhin möglich sein, dass Lehrlinge in Seesen die Berufsschule besuchen können“, so Zinkler.

Dake und Zinkler kündigten an, mit allen Verantwortlichen kurzfristig Gespräche führen zu wollen, mit dem Ziel, den Berufsschulstandort Seesen zu stärken und dauerhaft zu erhalten.

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